
emer. o.Univ.-Prof. Dr. Bernd-Christian Funk (Foto: Uni Wien)
Sehr geehrter Herr Professor!
Mit Entsetzen haben wir aus den Medien entnommen, dass Sie die skandalöse Praxis, männliche Bewerber für das Medizinstudium an der Universität Wien offen zu diskriminieren, mittels fadenscheiniger Argumente gutheißen.
So behaupten Sie, der Aufnahmetest würde Frauen diskriminieren. Doch schon 2008 wurde der Projektbericht “Evaluaton der Eignungstests für das Medzinstudium in Osterreich”
(http://www.bmwf.gv.at/uploads/tx_contentbox/Spiel_Studie.pdf)
veröffentlicht, der das Gegenteil beweist.
Wenn ich aus der Studie zitieren darf (Seite 163): “Frauen haben bei
gleichen Schulnoten deutlich schlechtere Testleistungen und zwar
durchgängig für alle Schulnoten. Die Unterschiede sind substantiell.”
Es ist also offensichtlich, dass nicht Frauen, sondern im Gegenteil die
männlichen Schüler substantiell diskriminiert werden! Für den selben
Schulerfolg haben sie wesentlich höhere Leistungen zu erbringen und
schneiden DESWEGEN auch deutlich besser bei einem objektiven Test ab.

Lieber Halbwahrheiten: Mirijam Müller, Vorsitzende des vsstö (Foto: vsstö)
Dem Fernsehzuseher fiel etwa am Mittwoch, dem 8.2.2012 in der Sendung “Club 2″ (ORF 2) auf, dass sich die Vorsitzende des “Verbands sozialistischer StudentInnen Österreichs”, Mirijam Müller, auf den sogenannten “Gehaltsrechner” der SPÖ bezog. Sie wollte so die eindeutige Diskriminierung der Männer punkto Pensionsantrittsalter ein Alibi geben und behauptete, Frauen würden für die selbe Arbeit bis zu 40% schlechter bezahlt werden als Männer.
Sehen wir uns dieses “Ding”, den “Gehaltsrechner” doch einmal an:
Angenommen, ich bin eine Frau mit abgeschlossenem Psychologie-Studium, die mangels geeignetem Arbeitsplatz im Supermarkt als Kassiererin beschäftigt ist und € 1000.- verdient. Der werte “Rechner” macht keinen Unterschied zum Absolventen eines technischen Hochschulstudiums, der kein Problem damit hat, eine geeignete Stellung zu finden und auch dementsprechend zu verdienen.
Und siehe da: Die Differenz ist gewaltig und kann also nichts anderes als himmelsschreiende Diskriminierung sein!
Kein Wort allerdings darüber, dass es dem männlichen Psychologen um kein Bisschen besser gehen würde als seiner Kollegin, beziehungsweise der weiblichen Technik-Absolventin im Vergleich zum männlichen.
Als Fazit bleibt nur zu wünschen, dass die SPÖ nach den nächsten Wahlen dort hinkommt, wo sie hingehört: Auf den Misthaufen der Geschichte!

(Bild: flickr)
Eine alltägliche Szene. Ein Mann betritt das Lokal und stellt sich an der Schlange für die Feinkostabteilung an. Im nächsten Moment wird er auf das aggressivste von einer Mutter angepöbelt, die ihr Kleinkind in einem Kinderwagen vor sich her schiebt, warum er ihr nicht den Vortritt lasse.
Komplett perplex, er hatte von diesem Menschen überhaupt keine Notiz genommen, entschuldigte er sich bei ihr und sagt, dass er sie überhaupt nicht gesehen habe, was ihre Wut auf ihn nur noch weiter aufstachelt.
Kurz darauf ist er an der Reihe, anstatt ihn aber zu bedienen, fragt die Verkäuferin aber, wer denn an der Reihe sei, obwohl es offensichtlich ist, dass der Herr der nächste war. Bevor dieser auch nur den Mund aufmachen kann, schreit das Weib auch schon ihre Bestellung hervor und wird prompt bedient, der Mann muss (wieder einmal) warten.

(Foto: Mariazeller Verein Wien)
Vor einem herrlichen, goldenen, barocken Altar kniet eine blonde, verschwenderisch üppig gekleidete Dame mittlerem Alters und betet (demonstrativ), die Hände vor der Brust gefaltet.
Die Menge der Menschen tritt auf, unter höchstem Widerstand der Frau, sie wehrt sich mit Schreien, Beißen und Kratzen, wird sie zur Seite geschafft, unter ihr findet man einen großen, alten Schlüssel.
Keine Zeit wird verschwendet, eine Spitzhacke hat man von irgendwo her geschafft und schon fallen die ersten Schläge auf die herrlichen Fliesen. Als man den darunter liegenden Sand erreicht, ruft irgendjemand: “Ich höre sie rufen!” Die Arbeit wird intensiviert, man kann vor den vielen Leuten, die sich an der Grube zu schaffen machen, kaum hinein sehen, es sind wohl mehrere hundert Menschen, die sich dahinter versammelt haben und bedächtig auf die ersten Lebenszeichen der beiden jungen Frauen warten.
Hinter dem Rücken der Arbeitenden kommt ein Holzverschlag zum Vorschein, wieder wird gerufen, dass man einen Arm sehe, Erleichterung macht sich in der Menge breit.
Jetzt ist alles still, ich sehe in die Grube hinunter, der Holzkäfig ist geöffnet. Bis zu ihren Gesichtern vergraben, stecken zwei junge Frauen im aschgrauen Sand, eine konnte ihren Arm befreien, der aus dem Boden ragt und mit dem sie wohl Zeichen geben konnte.
Auf die Frage, ob und wo sie verletzt sei, antwortet die linke: “My knee hurts, my skin is bleeding on several parts and I am the punkrocker.”
Ein leichtes Lachen geht durch die Menge, die meisten Leute bleiben vorort, es wird wohl Applaus geben, wenn die beiden nach oben gebracht werden.
Das Spiel wird wiederholt werden, das Ergebnis ist für ungülltig erklärt worden.
Keinen Zweifel an dem Umstand, dass mann sich als Mensch zweiter Klasse zu betrachten hat, lassen die Wiener Linien. Schon 2007 wurden die alten Piktogramme, die dazu aufforderten alten, behinderten, schwangeren oder blinden Menschen den Sitzplatz zu überlassen, ausgetauscht.
Während die alten Piktogramme einen alten Mann, einen sehbehinderten Mann, eine schwangere Frau und eine Frau mit Kind zeigen, sind auf den neuen Klebern eine alte Frau, eine sehbehinderte Frau, eine schwangere Frau sowie ein Mann mit Kind zu sehen. (Wien-konkret)

(Foto: NMÖ)
Neues Piktogramm in den Fahrzeugen der Wiener Linien
Der Autor fragt sich, wie er eigentlich als Jahreskartenbesitzer dazu kommt, sich diese Frotzeleien gefallen zu lassen und das auch noch mit seinem sauer verdientem Geld zu finanzieren. Schwarzfahren ist aus meiner Sicht moralisch überhaupt kein Problem!

Ina Borrmann (Foto: mdr)
Schaut euch diesen Artikel an!!!
Ina Borrmann
Ich habe mir gerade die Satzung der Männerpartei Oliver Hoffmanns durchgelesen. Seine Männerpartei tritt voraussichtlich bei der Gemeinderatswahl in Wien 2010 an und ich werde sie darin auch unterstützen. Gleichzeitig ist aber wieder klar geworden, dass es in absehbarer Zeit keinen Zusammenschluss von seiner Partei und der NMÖ geben wird, weil sich seine Organisation leider durch innerparteiliche Demokratiefeindlichkeit auszeichnet. Im Klartext lautet die Satzung so, dass der Parteivorsitzende (Oliver Hoffmann) solange Diktator der Partei ist, bis nicht mindestens 500 (!) Mitglieder bei einer Bundesversammlung anwesend sind, die ihn abwählen. Natürlich kann Hoffmann, solange die Männerpartei überhaupt noch nicht 500 Mitglieder hat, die Satzung jederzeit ändern oder die Aufnahme neuer Mitglieder blockieren.
Ich finde es schade, dass so die Anliegen der Männerbewegung durch Egoismus hintertrieben werden, wenn auch anerkannt werden muss, dass sich Hoffmann sehr engagiert, leider vor allem in eigener Sache und nicht für die Bewegung.
Als ich die Fotos von der Väter-Demonstration gesehen habe, ist mir aufgefallen, dass er der einzige Vertreter seiner Partei war und es daher nicht möglich gewesen ist, z.B. das Transparent beim Marsch zu tragen, dazu hätte es zwei Personen gebraucht. Eigentlich hatte ich vor gehabt, bei dieser Demonstration auch dabei zu sein, obwohl ich kein Betroffener bin. Um der guten Sache wegen hätte ich Oliver sicherlich angeboten, ihm beim Tragen zu helfen, war aber dann doch beruflich verhindert (bin Nachtarbeiter, muss schlafen).

(Foto: NMÖ)
Parteitag der Männerpartei 2008. Mitte: Oliver Hoffmann.
Anfang September wurden die Betreiber der Abtreibungsklinik am Wiener Fleischmarkt durch einen Empfang im Rathaus vom (Noch-?)Bürgermeister Michael Häupl geehrt.
Man kann nun zum Thema Abtreibung stehen wie man will, dass aber eine Klinik, die mit dem Töten von Kindern viel Geld verdient, gefeiert wurde, ist zweifelsohne Zynismus. Einer Partei, die in Wien leider noch mit absoluter Mehrheit derartig menschenfeindlich regieren kann, steht eine Provokation auf diesem Niveau wirklich nicht zu!
Am Freitag, dem 30. Oktober 2009 wird ab 14 Uhr eine Demonstration in Wien für Väterrechte stattfinden. Veranstalter ist die Männerpartei in Kooperation mit dem Verein vaterverbot.at.
Die Route wird vom Familienministerium über den ORF in der Argentinierstrasse, das Parlament, Bundeskanzleramt und die Präsidentschaftskanzlei zum Justizministerium führen:
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(Foto:TopNews.in)
Arnold Schwarzenegger, Gouverneur über den als “unregierbar” bezeichneten US-amerikanischen Bundesstaat Kalifornien.
Die österreichischen Staatsschulden belaufen sich derzeit auf €186.332.239.449. Jährlich werden €7.642.314.776 an Zinsen dafür aufgewendet (http://staatsschulden.at). Zum Vergleich: Die als die “größte Anschaffung der Zweiten Republik” betitelten 18 Eurofighter kosteten insgesamt nicht einmal 2 Mrd. €! Alleine für die Zinsen unserer Schulden könnten wir jährlich etwa 50 solcher Flieger kaufen (oder das Geld anders verwenden).
Meiner Meinung nach ist es eine bloße Frage der Zeit, bis die Republik keine Personen mehr finden wird, die ihr noch Geld borgt. Wenn etwa der als “unregierbar” bezeichnete amerikanische Bundesstaat Kalifornien den Bankrott erklären wird, werden höchstverschuldete Staaten wie Österreich der Reihe nach, wie Dominosteine, in den Konkurs gehen. Tausende Gläubiger werden etwa für die Bundesschatzanleihen wohl keinen Cent mehr sehen. Kündigt hierzulande ein umsichtiger Politiker einen Sparkurs an, wird ihm bei der nächsten Wahl die Rechnung präsentiert und er kann dann seine sieben Sachen packen. Die Politik versteht unter “Deficit Spending” momentan, dass man Schulden macht, wenn es der Wirtschaft gut geht und noch mehr Schulden macht, wenn es, wie derzeit, eine Krise gibt. Hinter uns die Sintflut. Meiner Meinung nach scheitert die Demokratie an den selben Faktoren, die etwa auch den Sozialismus auf dem Gewissen haben: Das Volk ist nicht reif dafür, jeder denkt nur an seinen unmittelbaren Vorteil auf Kosten der Gesellschaft.